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Stromvertrag kündigen nach dem Anbietervergleich

Wer mit seinem Stromanbieter nicht mehr zufrieden ist, der hat die Möglichkeit, diesem zu kündigen. Allerdings gibt es verschiedene Voraussetzungen, die man erfüllen muss.

Kündigungsfrist

Generell ist es so, dass man dem Anbieter regelmäßig zum Ablauf eines jeden Monats kündigen kann. Jedoch schließen die meisten Menschen immer öfter einen Jahresvertrag oder einen noch länger andauernden Vertrag ab. Somit kann man nicht mehr so einfach den Stromvertrag kündigen. Jetzt muss man darauf warten, dass der Vertrag ausläuft. Das Ablaufdatum sollte man unter allen Umständen im Auge behalten, damit sich dieser nicht automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.

Kündigung bei Auszug

Wer aus einer Wohnung auszieht, der kann seinem Stromanbieter jederzeit kündigen. Hierfür gibt es keine festen Fristen. Schließlich ist kaum jemand gewillt, den Stromverbrauch seines Nachmieters zu bezahlen, nur weil man aus dem Stromvertrag nicht heraus kommt. Dies haben auch die Stromanbieter eingesehen. Wichtig ist, dass man sich beim Auszug aus seiner Wohnung unbedingt den letzten Zählerstand merkt. Diesen muss man bei der Abmeldung (oder auch bei der Kündigung) angeben, damit der Stromanbieter eine letzte Abrechnung vornehmen kann. Je nachdem, wie viel Strom man innerhalb des Zeitraumes verbraucht hat, muss man entweder nachzahlen oder ist in der glücklichen Lage, etwas augezahlt zu bekommen.

Außerdem sollte man sich den letzten Zählerstand notieren, damit der Nachmieter nicht behaupten kann, dass man mehr verbraucht hat. In einem solchen Fall könnte es zu Auseinandersetzungen zwischen Nachmieter, Stromanbieter und einem selbst kommen. Diese sollte man versuchen zu vermeiden.

Kündigungsform

Eine Kündigung des Vertrages sollte immer schriftlich vorgenommen werden. In der Regel reicht ein einfaches Schreiben, in welchen man die Adresse, Zählernummer sowie den Zählerstand angibt und um eine entgültige Abrechnung bittet. Falls bereits bekannt, sollte man die neue Adresse und eventuell eine neue Bankverbindung bekannt geben, für den Fall, dass ein Schreiben des Anbieters eintrifft oder aber eine Erstattung vorgenommen werden muss.Wer sicher gehen möchte, dass seine Kündigung beim Versorger eingegangen ist, der sollte den Brief als Einschreiben mit einem Rückschein versenden. Dies ist bei einer Kündigung in der Regel immer sinnvoll. Sofern man den Rückschein übersandt bekommt, weiß man, dass die Kündigung eingegangen ist. Dies hat den Vorteil, dass hinterher niemand behaupten wird, dass die Kündigung nicht eingegangen ist. Schließlich hat man einen Nachweis, auf dem sogar die Unterschrift des Emfängers zu finden ist.

Kündigung durch Wechsel

Wer seinen Stromanbieter wechseln möchte, der hat in der Regel mit einer Kündigung des bisherigen Anbieters nicht viel zu tun. In den meisten Fällen ist es so, dass man dem neuen Anbieter die Daten des bisherigen Anbieters übermittelt und dieser sich dann um die Kündigung kümmert. Allerdings erfordert dies eine Einwilligung des Kunden. Einfach so hat der neue Stromanbieter natürlich nicht die Möglichkeit, dem anderen Anbieter zu kündigen. Sollte es so sein, dass der aktuelle Stromvertrag zur Zeit des gewünschten Anbieterwechsels nicht gekündigt werden kann, bietet der Stromanbieter, zu dem man wechseln möchte, oft die Möglichkeit an, an die Kündigung zu erinnern oder diese zum entsprechenden Zeitpunkt in die Wege zu leiten. So muss man selber nicht daran denken, spart viel Zeit und Stress ein und kann in Ruhe eine geeigneteren Stromvertrag abschließen.

Kündigung durch Stromanbieter

Beachten sollte man, dass auch der Stromanbieter selber die Möglichkeit hat, einen bestehenden Vertrag zu kündigen. Dies geschieht zumeist dann, wenn der geleistete Strom nicht bezahlt wird oder aber bei der Angabe des Zählerstandes nachweislich gelogen wird. In einem solchen Fall hat der Konzern oft sogar die Möglichkeit, fristlos zu kündigen. Die meisten Firmen tun dies dann auch. Natürlich werden sie im Nachhinein versuchen, an die ausstehende Zahlung heran zu kommen. In vielen Fällen geschieht dies in Zusammenarbeit mit einem Anwalt oder aber mit den immer beliebter werdenden Inkasso-Firmen. Auf jeden Fall ist es so, dass der Stromversorger sicherlich unter keinen Umständen auf eine offene Forderung verzichten wird. Wer seinen Stromanbieter häufiger nicht bezahlt, der muss zudem damit rechnen, bei keinem anderen Anbieter aufgenommen zu werden.