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Stromlieferung
Stromvertragsabschluss
Der Abschluss eines Stromvertrages ist heutzutage eine der leichtesten Angelegenheiten überhaupt und sie ist auch noch völlig umsonst. Das gibt es in der Tat nur noch selten.
Bei vielen Dingen im Leben zahlt man eine Bearbeitungs-, Verwaltungs- oder Einrichtungsgebühr. Nicht aber beim Abschluss eines Stromvertrages.
Man hat verschiedene Möglichkeiten, einen solchen Vertrag abzuschließen.
- Abschluss über das Internet
Wer seinen Stromvertrag über das Internet abschließen möchte, der hat den Vorteil, dass er sich zunächst stundenlang mit der Materie auseinander setzen kann. Man kann in aller Ruhe Preise und Leistungen miteinander vergleichen und sich unter Umständen sogar in verschiedenen Foren oder Chats über den derzeitigen Trend und den besten Anbieter austauschen oder Dinge in Erfahrung bringen.
Noch dazu wird man hier nicht sofort von einem lästigen Vertreter beraten, der einem das eigene Produkt selbstverständlich als das Beste aufschwatzen möchte. Man wird also nicht so schnell verleitet, einen Vertrag abzuschließen, nur weil man nicht nein sagen möchte.
Hat man sich in der Vielzahl der Stromversorger für einen entschieden, so kann man sich in der Regel ein Formular aus dem Internet herunter laden, in welches man seine sämtlichen Daten einträgt, die für den Anbieter notwendig sind, um die Leistungen garantieren zu können. Oftmals kann man diesen Vertrag sogar schon online übersenden. Doch auch das Ausdrucken und Übersenden des Formulares per Post wäre eine Möglichkeit.
Hat man das entsprechende Formular übersandt, war es das in der Regel auch schon. Man bekommt innerhalb kurzer Zeit Post vom Versorger, in der mitgeteilt wird, ob man mit Strom beliefert wird oder nicht.
Wissen sollte man, dass man eigentlich immer innerhalb einer 14-tägigen Frist die Möglichkeit hat, vom Vertrag zurückzutreten (schließlich kann ja immer mal etwas geschehen, was man so nicht erwartet hat). Dies sollte man allerdings unbedingt schriftlich vornehmen.
- Abschluss des Vertrages am Telefon
Auch am Telefon kann man heutzutage einen Vertrag über die Lieferung von Strom abschließen. Hierfür sollte man allerdings alle benötigten Daten, wie beispielsweise die volle Adresse, die Nummer der Stromzählers, den aktuellen Zählerstand sowie den eventuell bislang bestehenden Stromvertrag und die letzte Abrechnung zur Hand haben.
All diese Daten sind nötig, um einen neuen Vertrag abzuschließen. Den bisherigen Vertrag benötigt man nur, sofern der neue Anbieter dem alten Anbieter kündigen soll. Er muss in diesem Fall den Namen sowie die Kundennummer des bisherigen Anbieters wissen.
Wissen sollte man, dass der eigentliche Vertrag nicht unbedingt am Telefon zu Stande kommt. In der Regel ist es so, dass die Unternehmen den anfragenden potentiellen Kunden Unterlagen zusenden, die relevant sind. Anschließend können die Kunden einen Vertrag unterzeichnet und zurücksenden.
Sollte der Vertrag dennoch am Telefon geschlossen werden, so ist es wichtig, dass anschließend ein Schriftstück übersandt wird, in dem alle wichtigen Details vorhanden sind. Auch hier hat man selbstverständlich die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von 14 Tagen vom Vertrag zurück zu treten. Schließlich kann es sein, dass beim Vertragsabschluss am Telefon etwas nicht so läuft, wie man es sich wünscht.
Wird einem der Vertrag oder eine Bestätigung letztendlich per Post übersandt, so sollte man diese auf jeden Fall überprüfen. Ein Druckfehler reicht und man muss unter Umständen mehr bezahlen, als man möchte oder bekommt einen Vertrag aufgebrummt, der über mehrere Jahre hinweg bestehen muss.
Dieses Risiko sollte man umgehen, weshalb man also auch das Kleingedruckte lesen sollte. Wer dies nicht tut, der kann mitunter ganz schön auf die Nase fallen. Nichts ist schlimmer, als wenn man Strom sparen möchte, hinterher aber deutlich mehr bezahlt, weil man nicht richtig gelesen hat oder unaufmerksam war.
Wer möchte das schon? Den Ärger kann man sich wirklich ersparen.