Neue Energiesparlabels sorgen für Verwirrung

Bei Tipps dazu, wie man Strom sparen kann, wird immer wieder auf die Energiesparlabels verwiesen, welche bereits seit einigen Jahren auf vielen elektrischen Geräten prangen. Jene sollen schon beim Kauf einen Hinweis darauf geben, ob das jeweilige Gerät ein Stromfresser ist oder nicht.

Neue Einteilung der Effizienzklassen

Ursprünglich wurden die Klassen in A bis G eingeteilt, doch die meisten Geräte, die heutzutage auf den Markt kommen, gehören inzwischen der Klasse A an. Da es jedoch selbst in dieser Klasse erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Stromverbrauchs gibt, wurde die Skala nun angepasst. Sie reicht jetzt nur noch bis zur Klasse D, wobei es dafür aber mehrere A-Klassen mit bis zu drei Pluszeichen gibt.

Genaues Hinschauen lohnt sich

Verbraucherschützer klagen, dass es für den Kunden schwer zu erfassen sei, dass es zwischen den Klassen A und A+++ erhebliche Unterschiede hinsichtlich des Stromverbrauches gibt. So kann ein Gerät, dass lediglich eine Klasse schlechter ist als ein vergleichbares anderes Gerät, bereits einen Mehrverbrauch von 20 Prozent haben. Wer wirklich Strom sparen möchte, sollte den Pluszeichen also Beachtung schenken. Neben der neuen Einteilung der Klassen wurde auch eine weitere Neuerung eingeführt, welche den Kunden sehr entgegenkommt. Auf den Piktogrammen müssen Hersteller nämlich nun neben der Effizienzklasse auch den jeweiligen Jahresverbrauch in Kilowattstunden angeben. Dies gewährleistet eine weitaus bessere Vergleichbarkeit gleichartiger Geräte.

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