Turanor Planet Solar erleidet erste Durststrecke

Am 7. August hatte das größte Solarschiff der Welt den Kieler Hafen verlassen, um erste Testläufe zu unternehmen, bevor man mit dem Solardampfer nächstes Jahr die Welt umsegeln möchte. Der Katamaran wird lediglich von Solarenergie betrieben, dabei ist ihm auf dem Weg nach Barcelona in der Biskaya die Sonne ausgegangen.

16 Tage nach dem Start vom Kieler Hafen hat das enorme, fast futuristisch anmutende Solarschiff, Portugal erreicht. Auf seiner planmäßigen Testfahrt nach Barcelona hat die „Planet Solar“ einen außerplanmäßigen Halt in Leixoes einlegen müssen, da ihm der Antrieb ausgegangen war. Aufgrund einer langen Schlechtwetter-Periode konnten die Batterien nicht mehr mit Sonne aufgeladen werden, wodurch es in Leixoes an die Landstromversorgung angeschlossen werden musste, um wieder einsatzbereit gemacht zu werden.

Durststrecke wegen dicker Wolken und schlechten Wetters

In der Regel wird es ausschließlich von vier Elektromotoren durch Solarenergie angetrieben, daneben sorgen sonnenstromgeladene Batterien für ein Vorankommen bei Regen und schlechtem Wetter. Da es Petrus aber seit der Abfahrt in Kiel nicht wirklich gut mit den Skippern der Planet Solar meinte, mussten sie diesen Zwischenstopp einlegen, da alle Akkus ausgeschöpft waren und keine Sonne in Sicht war.

Grund für die Probleme war enorm schlechtes Wetter bei der Passage der Biskaya. Bei der Überfahrt von Brest zur Nordspitze Spaniens (Kap Finisterre) hatten die Skipper mit dem Solarkat tagelang unter dicken Wolkendecken fahren müssen, so dass sie fast auf der Strecke geblieben wären. Den stürmischen Seegang hat die Planet Solar allerdings locker weggesteckt.

Der Törn geht weiter …

Der 65 Tonnen schwere Katamaran zieht inzwischen schon wieder weiter Kurs auf Barcelona. Es soll demnächst vor Katalonien aufkreuzen, da für die iberische Halbinsel zudem gutes Wetter vorausgesagt ist. Sollte dem reibungslosen Segeltörn als nichts mehr im Wege stehen!

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