Turanor PlanetSolar umsegelt die Welt mit Solarstrom

Die erneuerbaren Energien erfreuen sich zunehmender Bedeutung wie Beliebtheit in der Bevölkerung. Das weiß inzwischen jedes Kind und ist nichts wirklich Neues mehr. Die Möglichkeiten hierzu erstrecken sich von Wasserkraft, Windenergie und Erdwärme über die solare Strahlung bis hin zu Biomasse, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird. Bisweilen gehört die Solarbranche zu den wichtigsten Ressourcen und  inzwischen nimmt sie einen nicht unbedeutenden Wirtschaftszweig des Landes ein.

Förderung von Solartechnologie zur Stromerzeugung

Anbieter wie ZWS appellieren mit zukunftsorientierten Wärmesystemen im privaten wie industriellen Bereich an die Verbraucher und wollen dadurch das Bewusstsein für die Umwelt fördern. Mit Wärmesystemen aus regenerativen Energien könnten die Verbraucher enorme Kosten einsparen und den Energieverbrauch deutlich senken, so die ZWS. Es würde sich in jedem Fall lohnen, seine Heizsysteme zu modernisieren und auf erneuerbare Energiequellen und Solarstrom umzusteigen. Statistisch gesehen tun dies immer mehr Bundesbürger und auch die staatlichen Unterstützungen seien hierzu sehr mannigfaltig.

Solarschiff „Turanor PlanetSolar“ verlässt den Kieler Hafen

Genau aus den selben Gründen hat am Samstag das größte Solarschiff der Welt, die „Turanor PlanetSolar“, den Kieler Nordhafen verlassen, um die Möglichkeiten erneuerbarer Energien in aller Welt zu demonstrieren. Das „größte von Solarstrom betriebene Schiff“ ist 85 Tonnen schwer, 31 Meter lang und 15 Meter breit. Darauf sind 500 Quadratmeter Solarmodule mit 38.000 Solarzellen montiert, die die solare Energie speichern und damit vier Elektromotoren antreiben. Entwickelt wurde es von einem internationalen Ingineursteam in der Kieler Knierim Werft. Es sieht aus wie ein Raumschiff und wirkt durch die vielen Photovoltaik-Flächen auf seinem Deck fast etwas futuristisch.

Einmal bitte mit der Sonne um die Erde

Nächstes Jahr im April soll der Katamaran zu einer Weltumrundung aufbrechen. Die Route soll sich von Ost nach West ziehen und geplante Zwischenstationen sind bisher Hamburg, London und Paris, New York und San Francisco sowie Singapur und Abu Dhabi. Während des Aufenthalts in diesen internationalen Häfen wird das Segelschiff auch für die Öffentlichkeit begehbar sein und kann von den Einheimischen bestaunt werden – fortwährend mit dem oben genannten Ziel, die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien auch über die Grenzen Deutschlands hinaus zu demonstrieren und deren Verbreitung zu fördern.

Der Törn um die Erde soll rund 40.00 Kilometer lang sein und mit einer Geschwindigkeit von rund 8 Knoten (was knappen 15 Stundenkilometern entspricht) sollen der Skipper Raphaël Domjan und der Abenteuerer Gérard d’Aboville in zirka 160 Tagen durch sein und die Strecke bezwingen.

Falls die Sonne einmal auf sich warten lässt und damit die Antriebsquelle für das Solarschiff ausbleibt, kann man auf die Akkus zurückgreifen, die – wenn sie einmal voll solar aufgeladen sind – drei Tage lang den Katamaran über die Weltmeere zu schiffen vermögen.

Bis April 2011 werden nun unterschiedliche Testfahrten durchgeführt, wozu die „Turanor PlanetSolar“ am Samstag in Kiel aufgebrochen ist. Ziel der ersten Testfahrt sei nun erst einmal das 2000 Seemeilen entfernte Barcelona. Na dann werden die Spanier als erstes wohl einmal staunen, wenn sie in ihren Hafen einläuft!

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