Strom durch Bewegung

Seit längerem gibt es das Konzept, Strom aus Bewegung von Menschen zu erzeugen.
Gerade da wo sich viel bewegt wird gibt es viel Potential um Strom durch Bewegung zu gewinnen.

Beispiel Disco

“Der erste nachhaltige Dance Club der Welt setzt einen Trend”, hofft der Architekt Herman Kossmann. “Er beweist, dass Umweltschutz und Spaß bestens zusammenpassen.”Das Kernstück der Öko-Disco ist die flexible elektromechanische Tanzfläche. Der Boden unter den Füßen gibt um einige Millimeter nach. Die durch Schwingungen erzeugte Bewegungsenergie wird nach dem Dynamo-Prinzip in Elektrizität umgewandelt und in Akkus gespeichert. Fast ein Drittel des Stroms, den die DJ-Bühne verbraucht, sollen die Tänzer als “menschliche Energieerzeuger” liefern.

Beispiel Parkplatz

Nicht nur Menschen bewegen sich, auch Fahrzeuge können für dieses System genutzt werden. In der Stadt Gloucester in England wird das gleiche System bei einem Parkplatz angewandt. Dort befinden sich bewegliche Platten auf dem Asphalt, die über eine darunter liegende Mechanik einen Stromgenerator antreiben. Durch das Gewicht der fahrenden Autos sollen laut der Zeitung “Daily Telegraph” stündlich 30 kW Strom gewonnen werden. Damit werden die hohen Energiekosten des Supermarktes gesenkt. Die Technik soll künftig auch bei weiteren Parkplätzen, Tankstellen und Speditionen eingesetzt werden. Die Autofahrer merken während der Fahrt über die kinetischen Straßenplatten übrigens keinerlei Beeinträchtigung des gewohnten Fahrkomforts.