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Stromrechnung – Zusammensetzung der Kosten

Wer zum ersten Mal eine Stromrechnung erhält, der wird feststellen, dass es schwierig ist diese nachzuvollziehen. Eigentlich dürfte dies allerdings kein Problem sein, denn die Stromversorger sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine Stromrechnung so aufzustellen, dass auch der Verbraucher diese leicht verstehen kann, um Irrtümer zu vermeiden. Die meisten Stromrechnungen sind allerdings in der Tat so aufgebaut, dass man nicht im Geringsten versteht, von was die Rede ist. Viele Menschen sind häufig ratlos. Doch die Stromanbieter setzen damit auf die Methode, den Kunden zu verwirren. Wer an dieser Stelle nicht nachfragt, was die Stromrechnung im Einzelnen aufweist, kann unter Umständen schon einmal tiefer in die Tasche greifen, als er eigentlich müsste. Viele Stromrechnungen sind einfach zu unübersichtlich. Aus diesem Grunde werden sie von den meisten Kunden als „korrekt“ hingenommen. Nur die wenigsten möchten sich schließlich die Mühe machen und nachfragen. Doch genau dies ist falsch. Wer nicht nachfragt, der kann auch nicht gewinnen.

Aufbau der Stromrechnung

Man sollte unbedingt wissen, wie eine solche Stromrechnung aufgebaut ist und welche Daten sie zwingend enthalten muss. In der Regel sind alle Stromrechnungen ähnlich aufgebaut. Zunächst findet man seinen Namen im Adressfeld sowie die Daten des Stromanbieters, vor allem dessen Bankverbindungen, Service-Rufnummern und so weiter. Den Adressaten sollte man unbedingt überprüfen. Hin und wieder kommt es vor, dass man die Rechnung seines Nachbarn im Briefkasten findet. In einem solchen Fall, sollte man sie besser nicht öffnen.

Auch das Datum ist auf der Stromabrechnung zu finden und dies sollte man unbedingt beachten. Schließlich kann es schon einmal vorkommen, dass die Rechnung zu einem völlig falschen Datum ausgeführt wurde oder, dass das Datum bereits weit überschritten ist. In einem solchen Fall hat man unter Umständen die Möglichkeit, einen Widerspruch gegen die Rechnung einzulegen. Auch die Kundennummer sollte im Brief angegeben sein, denn auch hier kann es hin und wieder zu Fehlern des Konzerns kommen, sodass man eine falsche Rechnung erhalten kann.

Stromrechnung verstehen

Auf der Stromrechnung sollte unbedingt der Zeitraum, für welchen die Rechnung erstellt wurde, ersichtlich sein. Ist dies nicht der Fall, so kann man einen Widerspruch gegen die Rechnung einlegen. Schließlich muss man als Verbraucher ja genau wissen, für welchen Zeitraum der bezahlte oder noch zu bezahlende Betrag anfällt. Ebenfalls sollte unbedingt die Zählernummer sowie der Zähler, um den es geht, aufgelistet sein. So kann man Verwechslungen ausschließen, denn auch diese können hin und wieder vorkommen.

Als nächstes sollte unbedingt ersichtlich sein, welcher Zählerstand zu Beginn des Abrechnungszeitraumes vorhanden war und welcher zur Zeit aktuell ist. Somit hat man die Möglichkeit, einen Stromverbrauch zu errechnen. Dies übernimmt zwar in der Regel der Stromversorger, doch auch dieser kann sich ja mal irren. Der Gesamtverbrauch für den kompletten Abrechnungszeitraum muss natürlich bereits ausgerechnet worden und auf der Stromrechnung vermerkt sein. Weiterhin sollte ersichtlich sein, auf welcher Grundlage sich der Gesamtbetrag errechnet. Es gibt Situationen, in denen der Strompreis nur für einen Haushalt berechnet wird. Es kann aber auch sein, dass in einem Mehrfamilienhaus durchaus nur ein Zähler vorhanden ist und der Verbrauch somit durch alle Mieter geteilt wird.

In der Auflistung der einzelnen Positionen muss auf jeden Fall Vollständigkeit herrschen. In der Regel fallen bei den Gesellschaften Grundgebühren an, die natürlich in der Rechnung nicht fehlen dürfen. Weiterhin kommen die Beträge für den Verbrauch dazu. Diese setzen sich zumeist aus einem Haupttarif, welcher tagsüber veranschlagt wird und einem Nacht- oder Nebentarif zusammen, welcher zur Nachtzeit anfällt. Natürlich ist es bei dieser Berechnung wichtig, dass genau aufgeführt wird, wie oft der Haupttarif und wie oft der Nachttarif zum Einsatz kam und wie viel Strom in der jeweiligen Zeit verbraucht wurde. Der Kunde muss alle Rechnungspositionen problemlos nachvollziehen können.

Auch die weiteren anfallenden Kosten, beispielsweise für Steuern oder Netznutzung müssen unbedingt aufgelistet sein. Besteht am Ende des Vertragszeitraumes ein Überschuss für den Kunden, so muss auch dies genau verzeichnet werden. Natürlich darf auch der Gesamtbetrag nicht fehlen. Schließlich muss der Verbraucher auf den ersten Blick erkennen können, mit welcher Summe er es zu tun hat und, ob er ggf. nachzahlen muss.

Nachzahlungen

Je nachdem, ob man Geld nachzahlen muss oder etwas zurück erstattet bekommt, wird man am Ende des Anschreibens in der Regel darauf hingewiesen, dass das Geld abgebucht wird oder, dass man es überweisen muss. Erfolgt eine Erstattung wird auch dies aus dem Schreiben deutlich. In der Regel erfährt man in diesem Zusammenhang auch, von wo das Geld abgebucht oder auf welches Konto es überwiesen wird. Auch der Zeitpunkt, an dem dies geschehen wird, sollte aufgeführt sein. Zudem ist es so, dass man aus der Stromrechnung auch ersehen kann, ob man in Zukunft eventuell weniger oder mehr Geld vorauszahlen muss, denn auch dies ist hier aufgeführt.

Beratung in Anspruch nehmen

Wer jedoch nicht in der Lage ist, seine Stromrechnung zu deuten – und dies ist wirklich verständlich -, der hat die Möglichkeit, bei seinem Anbieter nachzufragen, wie er die Abrechnung verstehen soll. Dort kann man in der Regel weiter helfen. Allerdings ist es nicht immer eine der leichtesten Übungen, überhaupt jemanden zu erreichen.

Während der telefonischen Erreichbarkeit des Anbieters hat man auf Grund der Vielzahl der Menschen, die sich im Laufe eines Tages dort melden, teilweise kaum eine Chance, sodass man mitunter eine Ewigkeit in der Warteschleife hängt.